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PRESSE

Roter Faden für Krebspatienten


Welche Initiativen innerhalb der Stadtgesellschaft sind geeignet, die Stadt attraktiver und lebenswerter zu machen und Münsters Zukunft mitzugestalten? Diese Frage stellte die Kommune ihren Bürgerinnen und Bürgern und das Echo dürfte selbst die optimistischten Prognosen in den Schatten gestellt haben, über 300 Vorschläge erreichten die Organisatoren der Aktion „Gutes Morgen Münster“. Unter den sehr unterschiedlichen Vorschlägen fand sich auch die „Münsteraner Allianz gegen Krebs – MAgKs“, der deutschlandweit einmalige trägerübergreifende Zusammenschluss mehrerer spezialisierter Krebszentren zu einem gemeinsamen onkologischen Tumorzentrum.

Eine hochkarätig besetzte Kommission unterschiedlicher Experten bewertete jeden einzelnen Vorschlag, diskutierte die jeweilige Rolle im Zukunftsprozess der Stadt und entschied sich schließlich für 27 Projekte, die für die Stadt von herausragender Bedeutung sind, darunter auch die MAgKs. „Sie selber sind Bestandteil eines integrierten Zukunftsprozesses und darauf können Sie stolz sein“, betonte der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe. Das onkologische Zentrum hat nicht nur für die Bürger der Westfalenmetropole Leuchtturmcharakter, das hoben die Jurymitglieder deutlich hervor, es habe vielmehr Modellcharakter auch für andere Regionen des Landes. Während einer Feier, bei der Vertreter aller 311 Initiativen eingeladen waren, wurden die 27 beispielgebenden Projekte durch die Jurimitglieder vorgestellt und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

In ihrer Laudatio würdigte Prof. Dagmar Schipanski, ehemalige Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin sowie Ehrenpräsidentin der Deutschen Krebshilfe, das außergewöhnliche Engagement aller Beteiligten innerhalb des onkologischen Zentrums für ihre Patienten:

„Oftmals irrt der Krebspatient zwischen den einzelnen Spezialbehandlungen umher, ihm fehlt der rote Faden bei seiner Behandlung“. Diesen roten Faden liefere in Münster die „Münsteraner Allianz gegen Krebs“, so die Laudatorin und hob hervor: „Sie können sich hier auf eine sehr gute Betreuung verlassen!“

Eine Allianz für das Leben

Die Diagnose „Krebs“ kommt meist wie aus heiterem Himmel und zieht vielen Betroffenen geradezu den Boden unter den Füßen weg. In der MAgKs, der Münsteraner Allianz gegen Krebs, arbeiten Experten aus Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialdienst, Seelsorge, Ernährungswissenschaften, Selbsthilfegruppen und vielen weiteren Bereichen zusammen, um ihre Patienten möglichst umfassend zu behandeln.

Drei Kliniken haben sich in einem deutschlandweit einmaligen Projekt zusammengeschlossen, um dem Krebs entgegenzutreten, denn auch Tumoren machen nicht an Organgrenzen Halt, wie die Verantwortlichen aus Clemenshospital, Fachklinik Hornheide und Raphaelsklinik betonen. Prof. Dr. Peter Feindt, Chefarzt am Clemenshospital, berichtet, dass Patienten mit einer psychoonkologischen Betreuung länger überleben als ohne. Dies würden zahlreiche Studien belegen.

Kern der Arbeit des onkologischen Zentrums ist die Tumorkonferenz, bei der Experten aller Fachbereiche sich zu jedem neuen Fall austauschen, „hier findet eine sehr intensive Kommunikation statt, an deren Ende der bestmögliche, individuelle Behandlungsweg für jeden Patienten steht“, erläutert Dr. Frank Fischer von der Raphaelsklinik.

Wie diese Zusammenarbeit zwischen den Tumorzentren in der Praxis aussieht, schildert Dr. Hans-Joachim Schulze, leitender Arzt der Abteilung Dermatologie der Fachklinik Hornheide. „Wir haben kürzlich einen Patienten behandelt, der an einem Melanom, also dem schwarzen Hautkrebs erkrankt ist. Da neben der Hautkrebserkrankung auch Lymphknoten im Bauchraum betroffen waren, haben Chirurgen der Hautklinik den Patienten gemeinsam mit ihren Kollegen der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Raphaelsklinik operiert“, schildert der Mediziner einen Fall, der innerhalb der MAgKs häufig vorkommt.

Alle Beteiligten sehen ein großes Problem in der Finanzierung der personalintensiven Arbeit der Tumorzentren innerhalb der MAgKs. „Es ist im Grunde genommen egal, ob Sie neben der medizinischen Betreuung noch weitere Fachleute wie Psychologen, Stoma- und Schmerzexperten oder Ernährungsberater einsetzen, Sie erhalten von den Kassen immer das gleiche Geld. Das ist nicht im Sinne der Patienten!“, ärgern sich die Vertreter der Münsteraner Allianz gegen Krebs.

Weniger Schmerzen in Hornheide

Die Fachklinik Hornheide wurde gemeinsam mit sechs anderen Münsteraner Krankenhäusern mit dem Siegel "Qualifizierte Schmerztherapie" vom Aktionsbündnis schmerzfreie Stadt ausgezeichnet.

Die Berichterstattung in den Westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung sowie des Westdeutschen Fernsehens (Lokalzeit Münsterland) können Sie über die angegebenen Links sehen.

Innovationspreis 2011 der BioRegionen in Deutschland

Prof. Dr. Dr. Atzpodien (erster von links, Dr. Brunner (zweiter von links)

 Zum vierten Mal prämiert der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland die drei innovativsten patentierten Forschungsideen. Ausgezeichnet werden anwendungsorien-tierte Projekte aus dem Bereich der modernen Biotechnologie oder der Medizintechnik mit Bezug zur Biotechnologie.

„Sowohl die Menge der Bewerbungen, als auch die Qualität der einzelnen Einsendung war in diesem Jahr erstaunlich hoch" so Dr. Bernward Garthoff, Landesclustermanager Bio-technologie Nordrhein-Westfalen und diesjähriger Organisator des Innovationspreises. „Die Entscheidung fiel daher knapp aber dennoch eindeutig aus." so Garthoff weiter. Die Jury entschied sich, die mit jeweils 2000 Euro dotierten Preise an drei hervorragende Arbeiten zu vergeben.

Ein Preis ging an Dr. Brunner und Professor Dr. Dr. Atzpodien von der Fachklinik Hornheide. Sie erhalten den Preis für eine neue, personalisierte Diagnostikmethode, welche beim schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) eine verbesserte Prognose und anschließende Therapieentscheidung ermöglicht.

Den Text der Presseerköung der BioRegionen in Deutschland finden Sie hier, die Presseerklärung des Informationsdienstes Wissenschaft hier


Raus
aus dem dunklen Loch

Annette Brekalo ist keine Frau, die sich unterkriegen lässt. Und sie ist bestimmt nicht auf den Mund gefallen. Und doch: „Als sie mir gesagt haben, dass die Haare ab müssen und nicht wiederkommen“, erinnert sie sich, „da habe ich nur geweint.“ Seitdem sind über 20 Jahre vergangen. Unzählige Operationen hat sie hinter sich. Wie viele, das weiß die 54-Jährige selbst nicht. Aber eins weiß sie genau: „Wenn es mir nicht gut geht, gibt es hier immer jemanden, mit dem ich sprechen kann, der sich kümmert. Das hilft raus aus dem dunklen Loch.“

Die psychosoziale Betreuung der Patienten ist ein Bereich, für den sich der Förderverein der Fachklinik Hornheide engagiert einsetzt. Für Annette Brekalo ist jedenfalls klar: „Sprechen hilft.“ Sie hat an Selbstbewusstsein gewonnen, versteckt sich nicht vor neugierigen Blicken. Aber sie registriert sie sehr wohl. Die Mutter von drei Kindern hat oft erlebt, dass hinter ihrem Rücken getuschelt wird. Sie leidet am sogenannten Basal-zellnaevus-Syndrom, einem Tumorleiden, das sich bei ihr zuerst an der Kopfhaut gezeigt hat, später dann immer wieder an verschiedenen Stellen - auch im Gesicht - aufgetaucht ist. Die Operationen haben überall Narben hinterlassen, haben die tapfere Frau gezeichnet.

Den gesamten Artikel finden Sie auf den Internetseiten der Westfaelischen Nachrichten aus Münster oder auf IVZ-Online

„Menschen in der Krise nicht allein lassen“

Mechthild B. traut sich kaum, tagsüber auf die Straße zu gehen. Sie schämt sich. Scheut die neugierigen Blicke. Aber: Die mitleidigen sind ebenso schlimm. 25 Jahre jung ist sie und zählt zu den Menschen, die Mediziner als „gesichtsversehrt“ bezeichnen. Sie selbst fühlt sich entstellt. Einen Gesichtstumor mussten die Ärzte in Hornheide der Patientin bereits herausoperieren. Jetzt ist ein zweiter nachgewachsen.

„Diese Menschen darf man nicht allein lassen“, sind sich alle einig, die in der Fachklinik arbeiten. Und Tag für Tag darum kämpfen, Menschen in ihrer schwierigen Phase zu unterstützen. Diesem Ziel hat sich auch der Förderverein der Fachklinik verpflichtet: Seit zwölf Jahren sammeln engagierte Mitglieder unermüdlich Geld, um Menschen in Not zu helfen. Das kann psychosoziale Betreuung sein, um den Lebensmut nicht zu verlieren, das können auch kosmetische Hilfsmittel sein, die sich nicht jeder Betroffene leisten kann - die Krankenkassen aber nicht immer übernehmen.

Lassen Sie Ihr Herz sprechen!

Die Wirtschaftskrise hat oft gerade da schmerzliche Lücken aufgerissen, wo ohnehin schon Not und Mangel herrschte. Ein Grund mehr, auch in diesem Jahr eine gute Tradition fortzusetzen, die dank der WN-Leser eine große Erfolgsgeschichte geworden ist: die WN-Weihnachtsspendenaktion.

Die WN möchte Ihnen auch in diesem Jahr wieder vier Projekte ans Herz legen: Die Multiple-Sklerose-Gesellschaft kümmert sich um MS-Kranke und ihre Angehörigen. Der Förderverein Hornheide engagiert sich für die Fachklinik und ihre Patienten. Der Verein „Mutoto“ unterstützt ein Kinder- und Kulturzentrum im Kongo. Und der Eine-Welt-Kreis der St.-Stephanus-Pfarre hilft einem Kapuzinerpater bei der Unterhaltung eines Kindergartens und einer Schule für extrem arme Kinder in Albanien.

Hornheide beteiligt sich am Bürgerpakt für Klimaschutz

Es sorgte für einige Lacher bei den Besuchern der Fachklinik Hornheide: Das Elektromobil des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz. Denn das Vehikel, das sich nur mit Strom bewegt, machte nicht etwa vor der Klinik Station, sondern gleich mitten im Eingangsbereich und fuhr kurzerhand durch das Hauptportal.

„Wir wollen mit dieser Aktion für unser Projekt ,Münster packts - der Bürgerpakt für Klimaschutz werben“, so Ingrid Hudziak und Kathrin Eickmeier vom Amt für Grünflächen und Umweltschutz. Dabei hat sich das Duo etwas Besonderes auf die Fahnen geschrieben, „Wir wollen das Thema Umweltschutz nah zu den Menschen bringen, denn jeder kann etwas tun, und wenn er nur regelmäßig das Licht ausschaltet und so Strom spart“, erklären die beiden. Denn jeder habe eine Verantwortung für das Klima.

Mehr auf den Internetseiten der Westfälischen Nachrichten

"Früh erkannt ist Hautkrebs heilbar"


"Wieviel Sonne verträgt die Haut?"

Das Westdeutsche Fernsehen (WDR 3) hat am 8. Juni 2009 im Ratgeber Servicezeit : Gesundheit einen sehr informativen Beitrag unter dem Titel "Früh erkannt ist Hautkrebs heilbar" zur Diagnostik und Behandlung von Tumoren der Haut gesendet.

Die Sendung beinhaltet die Themen:

  • Mindestens alle zwei Jahre zum Hautcheck
  • Bösartig – oder nicht?
  • Operation und histologische Untersuchung bringen Gewissheit
  • Malignes Melanom: Weniger oder mehr als ein Millimeter tief?
  • Sonnenbrände in der Kindheit sind ein Risiko
  • „Aktinische Keratose“: Es beginnt scheinbar harmlos
  • Fotodynamische Therapie kann helfen
  • Sonne als Genussmittel: Auf die Dosis kommt es an!
  • Früherkennung: Nehmen Sie Ihre Haut unter die Lupe!

Hauttumorzentrum Hornheide - Münster Zertifiziert

Das Hauttumorzentrum Hornheide - Münster wurde als erstes interdisziplinäres und größtes Hauttumorzentrum Deutschlands von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs, nach Angaben des Robert-Koch-Institutes davon allein 12.500 Menschen am besonders gefährlichen Melanom. Im Hauttumorzentrum Hornheide-Münster werden allein mehr als 1.000 Melanompatienten jährlich neu behandelt.

In Deutschland versterben bereits rund 4.000 bis 5.000 Menschen pro Jahr an dieser Erkrankung. Damit stellen bösartige Tumore der Haut den häufigsten Tumor in unseren Breitengraden dar.

Die Heilungschancen der Erkrankung sind in hohem Maß abhängig vom Krankheitsstadium. Daher sind Früherkennung und Vorsorge für die Betroffenen von entscheidender Bedeutung.

Die Behandlung des Hautkrebses ist eine komplexe Aufgabe, in die verschiedene medizinische Fachdisziplinen eingebunden sind. Daher kommt einer reibungslosen und kompetenten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Behandlungspartner entscheidende Bedeutung für den Therapieerfolg zu.

Um die Behandlungsergebnisse deutschlandweit zu verbessern, hat die Deutsche Krebsgesellschaft die Gründung sowie Zertifizierung von spezialisierten Hautkrebszentren vorgeschlagen und ein entsprechendes Prüfungsverfahren etabliert. Voraussetzung für eine solche Zertifizierung ist eine entsprechende Organisationsstruktur, große Erfahrung in der Behandlung dieser Tumorarten sowie der Nachweis guter Behandlungsergebnisse. Nur solche Zentren, die erfolgreich ein entsprechendes Begutachtungsverfahren durch externe Fachgutachter durchlaufen haben, dürfen sich als zertifiziertes Hauttumorzentrum bezeichnen.

Das interdisziplinäre Hautkrebszentrum der Fachklinik Hornheide hat das Zertifizierungsverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) sowie des TÜV Süd erfolgreich durchlaufen und ist daher seit heute gemeinsam mit den Hauttumorzentren in Heidelberg und Erfurt das erste und bisher einzige zertifizierte interdisziplinäre Hauttumorzentrum in Deutschland.

Die Fachexperten der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft sowie die Prüfer der Zertifizierungskommission und des TÜV hoben in ihrem Bericht zum Audit hervor: „Insgesamt erhielten die Fachexperten einen überdurchschnittlichen Eindruck von der Qualität und der Leistungsfähigkeit des Hauttumorzentrums der Fachklinik Hornheide. Im Hauttumorzentrum Hornheide - Münster liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Service-Gedanken gegenüber den Patienten und auf der Kommunikation mit den einweisenden Ärzten. Hier hat das Hauttumorzentrum Münster Hornheide durch wiederholte Befragungen und Maßnahmen des Qualitätsmanagements das Vorgehen optimiert. Die dargelegten Befragungsergebnisse zeigen einen hohen Grad der Patientenzufriedenheit und ebenfalls einen hohen Grad der Zufriedenheit der Einweiser mit den Leistungen des Zentrums.

Zur Bedeutung des Hautkrebszentrums Münster an der Fachklinik Hornheide für die Behandlung von Menschen mit Hauttumoren stellen die Auditoren fest: „Die Fallzahlen sind stark überdurchschnittlich, das Hauttumorzentrum Münster Hornheide hat offenbar die höchsten Zahlen an Hauttumorpatienten in Deutschland. ….. Die Fallzahlen überschreiten die geforderten Mindestzahlen bei weitem. Hervorzuheben ist die große Zahl von Operationen mit mikrographischer Chirurgie und die hohe Zahl von Lymphknotenoperationen.

Der Auditbericht schließt mit den Worten: „Der Gesamteindruck in dem Zertifizierungsaudit ist sehr gut. Eine Empfehlung zur Zertifikatserteilung kann uneingeschränkt ausgesprochen werden.“

Dieser Empfehlung ist die Deutsche Krebsgesellschaft heute gefolgt.

Die Experten der Fachklinik Hornheide – Dermatologen, Internistische Onkologen, MKG- und Plastische Chirurgen, Anästhesisten und Psychoonkologen – arbeiten eng und vertrauensvoll in Diagnostik und Therapie zusammen. Hauptbehandlungspartner des Hauttumorzentrums Hornheide sind das Clemenshospital Münster mit seiner Röntgendiagnostik und Strahlentherapie unter der Leitung von Prof. Dr. A. R. Fischedick und die Nuklearmedizin des Universitätsklinikum Münster unter der Leitung von Prof. Dr. O. Schober.

Die Leitung des Hautkrebszentrums liegt bei Priv.-Doz. Dr. H.-J. Schulze, Leitender Arzt der Dermatologie mit den Schwerpunkten Dermatopathologie, Dermatochirurgie und medikamentöse Tumor- und Strahlentherapie, Zentrumskoordinator ist Dr. M. Fluck, Oberarzt der Internistischen Onkologie mit den Schwerpunkten systemische Tumortherapie und Palliativmedizin.

Des Weiteren besteht ein Netzwerk mit einer Reihe von niedergelassenen Spezialisten, um eine lückenlose Vor- und Nachbetreuung nach ambulanter oder stationärer Behandlung zu ermöglichen. Weitere Partner sind Selbsthilfegruppen und die Psycho-Onkologie an der Klinik. Im Mittelpunkt des Hautkrebszentrums steht eine interdisziplinäre Tumorkonferenz, an der alle Spezialisten gemeinsam teilnehmen und in dem jeder Patient mit seinen individuellen Problemen vorgestellt und dort ein für ihn optimales Behandlungskonzept erstellt wird.

Die von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft mit der Zertifizierung angestrebte Interdisziplinarität in der Behandlung hat in Hornheide Tradition: Seit mehr als 75 Jahren steht in der Fachklinik Hornheide die Behandlung von bösartigen Erkrankungen der Haut und von der Haut ausgehenden, invasiven Tumoren der Haut im Mittelpunkt. Seit den Anfangsjahren der Klinik arbeiten Dermatologen, Dermatochirurgen, Plastische Chirurgen, MKG-Chirurgen und Internistische Onkologen interdisziplinär zusammen mit Anästhesisten, Dermatopathologen und Psycho-Onkologen Hand in Hand unter einem Dach. Die Fachklinik Hornheide war damit ein Vorreiter der Ideen, die sich jetzt bei der Zertifizierung von Hauttumorzentren durchsetzen, und bereits Hautkrebszentrum, als es diesen Ende des letzten Jahrtausends von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologischer Onkologen und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft geprägten Begriff noch gar nicht gab. Die Fachklinik Hornheide sieht sich damit bestärkt in ihrem stetigen Bemühen um optimale interdisziplinäre Behandlungsqualität bei bestmöglicher Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. Mittlerweile haben über 200 niedergelassene Dermatologen und Fachärzte anderer Fachgruppen in ganz Deutschland von dem Angebot der Fachklinik Hornheide Gebrauch gemacht und mit dem Hauttumorzentrum Kooperationsverträge abgeschlossen.

Am Samstag, den 06. Juni 2009, findet ab 9:00 Uhr das 27. interdisziplinäre Symposium zu diesem Thema in der Fachklinik Hornheide, Dorbaumstr. 300 in 48157 Münster, für Fachexperten statt.

Für Betroffene und Angehörige stehen die eigens eingerichtete Homepage sowie der persönliche Kontakt zur Verfügung:

Homepage: www.fachklinik-hornheide.de

Sprechstunde Hautkrebszentrum:
Montag bis Freitag 08:00-11:00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung und Anmeldung unter 0251/ 3287-560

Weitere Informationen zum Thema Hautkrebszentrum finden Sie im Internet unter:

www.hautkrebszentrum.ms
www.onkozert.de
www.derma.de
www.unserehaut.de

10 Jahre Grüne Damen

Ehrenamtlicher Krankenhausbesuchtsdienst in Hornheide

Einen Artikel aus den Westfälischen Nachrichten Münster zu "10 Jahre Grüne Damen" finden Sie hier .....

Neuer Leitender Arzt

Prof. Schwipper übergibt Prof. Klein das Skalpell der MKG Chirurgie

Am 31.12.2008 ist der langjährige Leiter der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Herr Professor Dr. med. Dr. med. dent. Volker Schwipper in den Ruhestand getreten. Herr Professor Schwipper hat die Abteilung für MKG Chirurgie seit 1992 geleitet und sich insbesondere um die Versorgung von Patienten mit großen Gesichtsdefekten verdient gemacht. Das zur Abteilung für MKG Chirurgie gehörende Epithesen-Labor gehört zu den größten Zentren seiner Art in Europa.
Die Fachklinik Hornheide freut sich, dass mit Herrn Professor Dr. med. Dr. med. dent. Martin Klein – zuletzt stellvertretender Klinikdirektor und Leitender Oberarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Charité Berlin – einer der renomiertesten und erfahrensten deutschen MKG-Chirurgen für die Nachfolge gewonnen werden konnte.
Herr Professor Klein hat in Berlin die weltweit erste aktive Augenepithese mit beweglichem Oberlid entwickelt und eingesetzt. Darüberhinaus hat er die erste roboterassistierte Operation im Gesicht durchgeführt.
Herr Professor Klein hat sein Amt am 01.01.2009 angetreten.
Herr Professor Klein wird die erfolgreiche Arbeit der MKG-Chirurgie der Fachklinik Hornheide im Bereich der Tumorchirurgie, der rekonstruktiven Gesichtschirurgie und der epithetischen Versorgung fortsetzen und weiterentwickeln. Darüber hinaus wird er neue zukunftsweisende Schwerpunkte etablieren. Hierzu zählen u. a. die computer-assistierten chirurgischen Techniken, neue minimal-invasive und mikrochirurgische Verfahren.

Das zweite Gesicht

Am 13.05.2008 ist im Stern ein Artikel von Frau Britta Hesener über die Arbeit des Epithesenlabors der Fachklinik Hornheide erschienen. Den Artikel finden Sie hier.

Hautkrebs im Gesicht: Zahlen bedrohlich

Herr Professor Dr. Dr. V. Schwipper, Leitender Arzt der Abteilung für MKG-Chirurgie der Fachklinik Hornheide und Jahrespräsident der Deutschen Gesellschaft für MKG-Chirurgie (DGMKG) hat in seiner Presseerklärung zum 58. Jahreskongress der DGMKG auf die steigende Anzahl der Hautkrebserkrankungen im Gesicht hingewiesen. Einen Artikel aus "Welt Online" finden Sie hier, den Artikel aus www.topnews.de hier

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Das nächste Selbsthilfegruppentreffen findet am 28.04.2017 ab 15.00 Uhr (neue Zeit!) zu dem...

Wenn Wunden nicht heilen

Die "Westfälischen Nachrichten" aus Münster und die "Münstersche Zeitung"...

Wundzentrum Hornheide

In unserer Wundsprechstunde bieten wir Ihnen eine Schmerzarme Wundversorgung, Ultraschalltechnik...

FOCUS: Priv.-Doz. Dr. Schulze und Dr. Fluck ausgezeichnet

In der aktuell erschienenen Ärzteliste 2016 des Nachrichtenmagazins FOCUS sind Herr Priv.-Doz. Dr....

Sektion HNO in der MKG Chirurgie

An der Fachklinik Hornheide wird seit vielen Jahren die Interdisziplinarität sehr groß geschrieben...